E-Gitarre kaufen

E-Gitarre Kaufen: Tipps für Einsteiger

eGitarre-kaufen-LogoWenn Du Deine erste E-Gitarre kaufen möchtest, nimm Dir Zeit und beschäftige Dich zuerst mit der Materie. Schließlich soll das Gitarrespielen und das Gitarre Lernen auch spaß machen. Wie in so vielen Bereichen gilt auch hier: Wer billig kauft, kauft zweimal. Gerade Einsteiger verlieren mit billigen Gitarren schnell den Spaß am Spielen.

Deine E-Gitarre macht Dir nur Spaß, wenn sie Dir liegt, wenn die Form stimmt, sie sich gut spielen lässt und auch das Zubehör stimmt. Die Form ist wichtig für gute Handhabung und Bespielbarkeit. Außerdem solltest Du auf Klang und Verarbeitung achten. Damit Du Dich nicht in finanzielle Abenteuer stürzt, solltest Du außerdem überlegen, wie viel Geld Du ausgeben kannst. Das sind schonmal ein paar Punkte, die Du vor dem Kauf klären musst. Auf was Du generell achten solltest, zeigen wir Dir hier auf unserer Seite.

Was muss ich beim eGitarre kaufen beachten?

Im Vorfeld schau Dir einfach mal an, welche eGitarren-Modelle es gibt. Sicher wird Dir auf den ersten Blick schon eine Form gut gefallen. Die meisten Modelle bekannter Hersteller gibt es auch als Nachbau in einem günstigeren Preissegment. Das geht bereits unter 100 Euro los und nach oben sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Die Gitarre sollte Dir auf jeden Fall gefallen. Schließlich wirst Du viel Zeit mit ihr verbringen und sollst auch Spaß daran haben, Gitarre zu spielen. Wenn Du Dir eine Gitarre umhängen musst, die Du eigentlich häßlich findest, hast Du wenig Freude daran. Aber zum Glück gibt es kaum häßliche elektrische Gitarren.

Welchen Musikstil möchtest Du spielen und welche e-Gitarre passt von ihrem Sound und ihrer Optik zu Deiner Musik? Willst Du zum Beispiel eine Metal Gitarre kaufen, wirst Du eher eine schwarze Gitarre mit sg. Humbucker-Tonabnehmern bevorzugen statt einer gelben T-Style Gitarre.

Hast Du Budget und Modell bestimmt, kannst Du die Gitarre entweder gebraucht kaufen auf einem Portal wie MuckerBox.de oder im Netz bei einem Onlinehändler oder im Musikladen in Deiner Stadt. Gerade für den Start wäre das eigentlich zu empfehlen. Denn die Mitarbeiter im Musikladen haben Erfahrung bei E-Gitarren und haben sicher richtige Empfehlung für Gitarren, die Du dann vor Ort direkt testen kannst.
Achte darauf, dass die Gitarre gut eingestellt ist und sich leicht spielen lässt. Gerade bei billigen Gitarren schnarren oft die Saiten oder der Abstand von den Saiten zum Hals ist zu hoch. Abgesehen davon, dass das Greifen auf einer schlecht eingestellten Gitarre schwer fällt, kommt auch selten ein sauberer Ton aus der Gitarre. Sind die Saiten zu hoch, klingt sie immer leicht verstimmt. Das ist nicht nur für Einsteiger ein echter Spaßkiller. Also gib lieber ein wenig mehr Geld aus beim E-Gitarre kaufen – es lohnt sich.

Ein guter Ansprechpartner für die richtige eGitarre ist auch immer Dein Gitarrenlehrer. Frag ihn, welches der vielen E-Gitarren-Modelle er Dir empfehlen kann. Die meisten Gitarrenlehrer haben eine Auswahl verschiedener Gitarren. Da kannst Du Dir vor dem Kauf sicher auch mal einen ersten Eindruck der schönsten E-Gitarren verschaffen.

E-Gitarre für Einsteiger/-innen kosten um die 100 Euro

Eine E-Gitarre muss pauschal nicht teuer sein, um gut zu sein. Du kannst auch schon für 100 Euro eine gute E-Gitarre kaufen, die trotzdem ordentliche Qualität liefert. In diesem Preissegment gibt es eine unglaublich große Auswahl. Vor allem von sg. „Eigenmarken“ großer Musikgeschäfte.

Ob Du nun eine originale Marken-E-Gitarre kaufen willst oder doch eine günstigere Variante, liegt dann letzten Endes bei Dir. Auf jeden Fall solltest Du beim E-Gitarre kaufen auch gleich etwas Geld in den Schutz des Musikinstruments investieren: Eine gute Transporttasche ist wichtig. Hier gibt es entweder sg. GigBags, also Taschen mit meist Tragegurten wie bei einem Rucksack oder die klassischen Gitarrenkoffer. Bei Gitarren unter 100 Euro sind meistens keine GigBags oder Koffer dabei.

Was ist der Unterschied zwischen elektrischen Gitarren und Akustikgitarren?

Im Gegensatz zur klassischen Akustik-Gitarre wird der Klang bei der E-Gitarre elektrisch über Tonabnehmer abgenommen. Die Gitarre hat also gar keinen Klangkörper, wie man ihn von einer akustischen Gitarre her kennt. Aus diesem Umstand erklären sich die unglaublich vielen verschiedenen Formen der E-Gitarre, die Dir spätestens dann auffallen, wenn Du eine E-Gitarre kaufen willst.

Die verschiedenen Formen bei E-Gitarren sind es aber auch, die für Dich wichtig sind: Kannst Du die E-Gitarre bequem halten? Das ist nicht bei jeder Bauform möglich, und natürlich spielt auch Deine Größe, Dein Körperbau und Deine Kraft eine Rolle dabei. Eine ST-Style Gitarre ist leichter als eine Les Paul. Und eine SG Gitarre neigt zur Kopflastigkeit. Ansonsten ist die E-Gitarre dank der verschiedenen Formen eigentlich leichter bespielbar als die akustische Gitarre. Bevor Du Deine E-Gitarre kaufen willst, solltest Du also auf jeden Fall verschiedene Formen und Modelle ausprobieren.

Wie entsteht der Klang einer E-Gitarre?

Der Klang der E-Gitarre kommt erst durch Verstärker und Effektgeräte wirklich heraus. Du kannst die E-Gitarre zwar auch ohne diese Geräte spielen, aber den „richtigen“ Klang hörst Du eben erst, wenn der Verstärker dran hängt. Immerhin wurde diese Form der Gitarre entwickelt, weil akustische Gitarren doch recht leise sind. Die „Zwischenstufen“, also Jazz-Gitarren, die wie akustische Gitarren aussehen, aber auf einer Seite einen elektrischen Tonabnehmer haben, gibt es natürlich auch. Die kannst Du in der Regel als sogenannte halbakustische E-Gitarre kaufen, sie werden auch manchmal als Halbresonanzgitarre bezeichnet. Und auch die gibt es in vielen verschiedenen Formen.

Verschiedene Bauweisen von E-Gitarren


Generell unterscheidet man zwischen drei Grundtypen von E-Gitarre. Der Solid-Body, der halbakkustischen mit Sustainblock und der Jazzgitarre ohne Sustainblock.

Die bekanntesten Formen sind die „Stratocaster“ von den Firmen Fender und die Les Paul der Marke Gibson. Die Stratocaster ist wohl am weitesten verbreitet. Daneben werden die Fender Telecaster und die Gibson SG oft genannt.

E-Gitarren bekommen ihren eigentlichen Klang durch viele Komponenten. Neben der Bauweise sind die verwendeten Hölzer, Tonabnehmer, Halsbefestigung, Lackierung, Hardware etc für den Klang verantwortlich. Hören kann man dies aber erst so richtig, wenn die Gitarre am Verstärker hängt und verschiedne Gitarreneffekte ihr Übrges tun.

Die Stratocaster von Fender beispielsweise hat einen recht hellen und klaren Sound, während die Gibson Les Paul eher warm und voll klingt. Während die Strat drei sg. Singlecoil-Tonabnehmer hat (hier befindet sich eine Spulenwicklung um den Topnabnehmer), hat die Les Paul normalerweise zwei Humbucker. Dies sind sg. „Doppelspuler“, die das Einstreuen von elektrischen Störquellen und damit das Brummen unterdrücken. Willst Du eine E-Gitarre kaufen, solltest Du Dich also erst einmal mit der Bauweise, dem Sound und Deinem Budget auseinander setzen.

Schau Dir auch unsere Rubrik „EGitarren-Formen“ an, um einen Überblick über die Bauformen und Besonderheiten zu bekommen. So bist Du perfekt vorbereitet, wenn Du eine eGitarre kaufen willst.

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